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Bilder vom Besuch in Rema

Vom 13. – 29. November 2011 besuchen Konrad Fleig und Dr. Dirk-M. Harmsen das Dorf Rema im Hochland von Äthiopien.
Dank der Stiftung Solarenergie gibt es dort und in den umliegenden Dörfern umweltfreundliches und kostengünstiges solares Licht.
Die dazu notwendigen Strukturen liegen in der Hand der Einheimischen.
Die folgenden Bilder zeigen die vielen positiven Auswirkungen dieses Projektes.
Es hat Modellcharakter auch für andere Entwicklungsländer.

Wie solares Licht das Leben in einem Dorf verändert

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Ausbildungszentrum für Solartechniker in Rema mit Gästehaus und Schlafräumen für 25 Studenten.
Der Ausbildungskurs dauert etwa 6 Monate.
Inzwischen konnten bereits 64 Techniker ausgebildet werden.
Sie sind in insgesamt 14 Solarstationen tätig und versorgen 83 Dörfer mit solarem Licht.

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Der stellvertretende Bürgermeister von Rema und dem nahe gelegenen Nachbardorf Rema Dire informiert uns über die Entwicklung des Dorfes:
Seit fünf Jahren gibt es in allen 2.200 Häusern (Tukuls) solares Licht.
Seitdem müssen die Menschen kein Geld mehr für das teure Kerosin ausgeben.
Das waren früher 40 Liter pro Lampe und Jahr.
Heute können die Menschen das Geld für wichtigere Dinge verwenden.

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Die ersten Bürger im Dorf haben die Hausfront mit einer festen Mauer versehen.

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Engagierte Frauen und Männer des Dorfes haben sich mit einem kleinen Laden selbstständig gemacht.
Sie bieten den Dorfbewohnern eine ganze Fülle von verschiedenen Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen an.
Früher konnten diese im Dorf nicht gekauft werden.

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Stolz zeigen junge Handwerker ihr Friseur- oder Schneiderhandwerk, als wir die Solartechniker bei ihrem Besuch im Dorf begleiten.
Sie wissen, dass wir die Solartechniker unterstützen.
Sie nennen die Solartechniker - und damit auch uns - „Lichtbringer”.

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Eine junge Frau hat eine kleine „Bar“ aufgemacht und uns mit einem kühlen Getränk versorgt.
Der Kühlschrank arbeitet mit Solarstrom!

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Solartechniker demonstrieren uns die Reparatur eines defekten Solarmoduls und eines Lichtschalters.
Ohne die Techniker vor Ort hätten die Solarlampen wohl für immer ihre Funktion verloren.

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Die Solarsysteme nehmen in den Tukuls einen Ehrenplatz ein.

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Im ersten Museum des Dorfes sind die nicht mehr gebrauchten Kerosinkanister und andere Utensilien ausgestellt.

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Ein großer Wunsch der Dorfbevölkerung war von Anfang an die Errichtung von Straßenlaternen.
Die Sonne geht dort bereits um ca. 18:30 Uhr unter und die Nacht dauert rund 12 Stunden.
Das hängt mit der Nähe zum Äquator zusammen.
Dank der Straßenlaternen kann das Dorfleben auch nach Sonnenuntergang noch weitergeführt werden.

Das leidige Wasserproblem in Rema

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Ein großes Problem in Rema ist zur Zeit die Wasserversorgung.

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Im Dorf gibt es zwei große Wassertanks und eine Wasseraufbereitungsanlage.

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Im Tal, das 300 m tiefer liegt als das Dorf, gibt es eine Quelle.
Von dieser wird das Wasser mit dem Strom einer Solaranlage 100 m hoch gepumpt.
Der für die restlichen 200 m benötigte Strom wurde von einem Dieselgenerator erzeugt.
Dieser ist seit Monaten defekt und kann nicht mehr repariert werden.
Deswegen müssen Frauen, Mädchen und Esel das Wasser wieder wie früher mühsam 200 m hoch ins Dorf tragen.

Das Problem wird bald gelöst sein:
Zwei weitere Solaranlagen und zwei Wasserpumpen sind bereits finanziert und auf dem Weg nach Rema (Stand: Jan. 2013).
Dann sind die Frauen und Mädchen wieder von ihrer schweren Last befreit.
Hier gibt es Bilder vom Baufortschritt.


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Überall im Dorf werden wir von der Bevölkerung freudig begrüßt.

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Wir sprechen mit Frau Nadew Gebayensch. Sie führt uns eine typische äthiopische Kaffeezeremonie vor.
Äthiopien ist das Ursprungsland des Kaffees.

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Frau Gebayensch braut jede Woche 120 Liter Bier aus Sorghum-Hirse.
Das Bier wird regelmäßig am Mittwoch von der Dorfbevölkerung getrunken.

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Nach Schulende strömen die Schüler ins Dorf zurück und wollen uns zeigen, was sie in der Schule gelernt haben.

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Die Menschen verfolgen uns bis in die Tukuls hinein.

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Trotz schwieriger Lebensumstände blicken die Menschen hoffnungsvoll in die Zukunft.

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Eine junge Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm.

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Alle Menschen freuen sich, wenn sie ihr eigenes Bild sehen.

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Alle Menschen treten uns mit einem offenen Blick entgegen.

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Dieser ältere Mann gibt mir spontan die Hand.
Die Dankbarkeit gilt nicht nur den „Lichtbringern”, wie die Solartechniker von der Dorfbevölkerung genannt werden.
Sie gilt auch allen, die das Projekt unterstützen und ermöglichen.
Denn es erleichtert und verbessert die Situation auf dem Land entscheidend.

Das Zentrum der Stiftung Solarenergie in einem Gewerbegebiet
20 km vor der Hauptstadt Addis Abeba

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„Enlightening Life” - Das Leben erhellen!       Bitte 200 m nach rechts... ☻☻☺☻

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Das ist die Solaranlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes.
Speicherakkus und Wechselrichter stellen 220 Volt Wechselspannung für das Zentrum bereit.

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Das Leitungsteam des Solar Valley
Von links: Solarinspektorin Mena Hailemaikel; Leiter des Projekts Samson Tsegaye;
Rechts: Öffentlichkeitsbeauftragter Abved. Er hat uns nach Rema begleitet.

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In der Zentrale in Addis Abeba werden alle Arbeiten registriert,
die monatlich aus den 14 Solarcentern gemeldet werden, die über das ganze Land verteilt sind.

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Verwaltungsangestellte im Gespräch mit Samson.

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Das Solar Valley hat eine eigene Werkstatt.
Dort gibt es viele verschiedene Mess- und Prüfgeräte.

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Immer mehr werden die Solaranlagen in Äthiopien zusammengebaut.
Dadurch entstehen Arbeitsplätze im Land.

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In acht neuen Tukuls können bis zu 32 Auszubildende oder Kursteilnehmer untergebracht werden.

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Speisesaal und Küche, in der das äthiopische Nationalgericht Injera gebacken wird.
Injera wird vor allem aus Teffmehl hergestellt und mit unterschiedlichen Fleisch- und Gemüsegerichten (Wot) gereicht.

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Hier wird Teff geerntet. Teff, auch Zwerghirse genannt, wird fast nur noch in Äthiopien angebaut.
Teff ist eine Getreideart mit sehr kleinen Samen: Tausend Körner wiegen weniger als ein halbes Gramm.
Teff ist glutenfrei und damit auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) interessant.

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Unser Abschiedsfoto mit Samson.

Fahrt von Addis Abeba nach Rema

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Bei der Fahrt von Addis Abeba nach Rema kommen wir am Rand des ostafrikanischen Grabenbruchs vorbei.
Wir blicken von 2.640 Meter Höhe in das Tal von etwa 1.300 Meter Tiefe.



Wenn Sie oben ein Bild von sich entdecken, das Sie hier nicht sehen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail, damit wir es entfernen können:
Markus Müller <sp-sb2  (at) online.de>   und   Konrad Fleig <kl-fleig  (at) versanet.de>


Zur Ansicht auf schmalbandig angebundenen Mobil-Geräten mit kleinen Displays steht hier eine englischsprachige Version dieser Bildergalerie bereit.




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